Zisterzienserkloster in Polen

Quelle: Wikipedia. Seiten: 39. Kapitel: Kloster Leubus, Kloster Grüssau, Kloster Kamenz, Kloster Heinrichau, Kloster Oliva, Kloster Paradies, Kloster Kolbatz, Kloster Himmelwitz, Kloster Sulejów, Kloster Rauden, Kloster Lad, Kloster Wagrowiec, Kloster Wachock, Kloster Obra, Kloster Buckow, Kloster Pelplin, Kloster Mogila, Kloster Jedrzejów, Kloster Himmelstädt, Kloster Przemet, Kloster Koronowo, Kloster Marienwalde, Kloster Koprzywnica, Kloster Bledzew, Kloster Szczyrzyc. Auszug: Das Kloster Leubus (polnisch Opactwo Cysterskie w Lubiazu, lateinisch Luba oder Abbatia Lubensis) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Nähe des gleichnamigen Dorfes Lubiaz (Leubus), etwa 54 km nordwestlich von Breslau in der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien. Das Kloster gilt als eine der größten Anlagen dieser Art und seine 223 m lange Hauptfassade ist nach der des Escorial die längste Europas. Gegründet wurde das älteste schlesische Zisterzienserkloster vom schlesischen Herzog Boleslaw I. dem Langen, der 1175 die Stiftungsurkunde des Klosters ausfertigen ließ. Schon im Jahre 1163 waren aber Zisterziensermönche aus der Zisterzienserabtei St. Marien zur Pforte in Leubus eingetroffen, die auf dem rechten Oderufer das neue Kloster gründeten. Leubus entwickelte sich zum wichtigsten Kloster Schlesiens und hatte maßgeblichen Anteil an der Kolonisation und dem Aufbau des Landes. Die Oder und das Kloster Leubus von Norden (1. Hälfte des 19. Jahrhunderts) Rekonstruktion der Grabplatte Boleslaus' des Langen in der KlosterkircheAuf dem Gebiet des heutigen Klosters, am Mittellauf der Oder, wurde schon früh ein Flussübergang errichtet, an dem sich im frühen Mittelalter eine befestigte Ansiedlung mit heidnischer Kultstätte befunden haben soll. Diese Anlage wurde wahrscheinlich im Jahre 1109 zerstört. Ebenfalls nicht gesichert sind Berichte, wonach bereits vor dem Jahre 1150 in Leubus ein polnisches Benediktinerkloster samt Kirche bestanden haben soll. Diese Darstellung findet sich vor allem in älteren Publikationen und wird heute nur noch selten vertreten. Auf jeden Fall war die Gegend um das Kloster Leubus noch im 12. Jahrhundert von großen Waldgebieten durchsetzt. Nur vereinzelt fanden sich Siedlungen, die fast ausschließlich von Polen bewohnt wurden. Erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts begann langsam ein Zustrom deutscher Siedler. In diese Zeit fällt die Gründung des Klosters. Polen, dem Schlesien angehörte, war nach der Einführung des Senioratsprinzips 1138 in

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Autor Quelle: Wikipedia
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Sprache ger
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