Zwei Beiträge zur jüdischen Geschichte

Der Kreuzzugsaufruf durch Papst Urban II. während des Konzils von Clermont im November 1095 hatte für die jüdische Bevölkerung in Frankreich und Deutschland weit reichende Folgen. Neben dem "offiziellen" Ritterherr, das sich unter der militärischen Führung des Grafen Raimund IV. von Toulouse auf den Weg machte, zogen viele Gruppen durch die Lande, von kleinen Adeligen oder von Geistlichen, wie Peter dem Einsiedler, angeführt und aufgewiegelt. Es waren diese marodierenden Haufen, die für die grausamen Pogrome in den jüdischen Gemeinden im Rheintal verantwortlich waren. Dieser Aufsatz beschreibt die Ereignisse und analysiert ausführlich die politischen, sozialen und eschatologischen Hintergründe. Im 19. Jahrhundert vollzog sich in vielen jüdischen Familien ein bedeutsamer Wandel. Von der "nur" jüdischen Familie wandelte sie sich in eine deutsch-jüdische, meist bürgerlich orientierte Familie. Der Beitrag beschreibt ausführlich, welche Veränderungen auf die einzelnen Familienmitglieder zukamen, aber auch wie man versuchte, trotz vieler Neuerungen, die überlieferten jüdischen Traditionen zu wahren oder sie den Gegebenheiten anzupassen. Thomas Ridder M.A. ist Historiker und arbeitet seit 1991 im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten.

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Artikelnummer 9783839111482
Produkttyp Buch
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Einband Kartonierter Einband (Kt)
Meldetext Folgt in ca. 5 Arbeitstagen
Autor Ridder, Thomas
Verlag Books On Demand
Weight 0,0
Erscheinungsjahr 20091002
Seitenangabe 72
Sprache ger
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