Zensur 4.0

Unter politischen, ethischen, rechtlichen und technischen Gesichtspunkten werden viele Formen von Zensur in den Anwendungen der globalen Digitalisierung an vielen Beispielen betrachtet. Der Autor unterscheidet dabei zwischen aktiver und passiver Zensur. Früher war Zensur eine klare Aussage. Der Staat hat seinen Bürgern Informationen vorenthalten, Medien durften nicht alles verwenden, Bücher oder Zeitschriften wurden verboten oder durften nicht dargeboten werden. Es gab eine klare Grenze zwischen "erlaubt" und verboten. Das hat sich mit der Digitalisierung dramatisch geändert. Es gibt zwar nach wie vor klassische Zensur in autoritären Staaten, wo das alte Gehabe oft erfolglos auch auf die neuen Medien anzuwenden versucht wird. Wesentlicher ist die indirekte und meistens unbemerkte Zensur oder Bevormundung, die dann auch noch als technischer Fortschritt gepriesen wird, um als Vorteil angenommen zu werden oder Gegnern ein schlechtes Gewissen zu machen, die sich davon nicht beglücken lassen wollen. Wir sollten aber nicht in Angst verfallen, sondern selbstbewusst dagegen handeln. Wir sollten auf keinen Fall zwanghaft durch Verhaltensänderungen vermeiden und verbergen, sondern andere Wege zum Ziel probieren, indem wir gewohnte Wege im Netz verlassen, soziale Medien wechseln, am besten Dienste ohne Finanzierung durch Werbung.

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Artikelnummer 9783741228537
Produkttyp Buch
Preis 12,50 CHF
Verfügbarkeit Lieferbar
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Meldetext Folgt in ca. 10 Arbeitstagen
Autor Orack, Martin
Verlag Books On Demand
Weight 0,0
Erscheinungsjahr 20160627
Seitenangabe 104
Sprache ger
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