Verbrechen erinnern

Die nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen rücken uns zeitlich immer ferner. Zeitzeugen werden bald nicht mehr leben, und für Jugendliche liegt die Geschichte des "Dritten Reiches" schon heute weit zurück. Bücher, Bilder, Filme, elektronische Medien, Denkmale und Ausstellungen werden bald die alleinigen Verkörperungen dessen sein, was war. Schon zeichnet sich ab, daß offenbar keine Form der Repräsentation undenkbar ist: Dokumentarfilm und Filmkomödie, Fachbuch und Comic-Strip, Ansichtskarte und CD-ROM, Bilderbuch und Dokumentensammlung stehen gegeneinander. In den aktuellen Diskussionen um den Stellenwert des Holocaust im Gedächtnis der Menschheit werden vier Fragen immer drängender: Was soll erinnert werden? Wie soll erinnert werden? Warum soll erinnert werden? Und - womit ist zu rechnen?

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