Die kumulativen Auswirkungen von Widrigkeiten auf Depressionen und Selbstmordgedanken

Depressionen sind die häufigste Ursache für Behinderungen und tragen am meisten zur globalen Krankheitslast bei. Die Prävalenzrate für Depressionen liegt bei ca. 20 % unter Jugendlichen. Bei Jugendlichen im Alter von 15-24 Jahren ist Suizid die dritthäufigste Todesursache. Ziel dieser Studie war es, den kumulativen Einfluss negativer Erfahrungen auf Depressionen und Suizidgedanken in einer Kohorte von 125 jugendlichen Mädchen und ihren Müttern, die öffentliche Unterstützung erhalten, zu bestimmen. Die untersuchten negativen Erfahrungen im Kontext von Armut waren persönliche Viktimisierung, Dysfunktion im Haushalt und Gewalt in der Gemeinschaft. Über 40 % berichteten von mehr als sieben ungünstigen Belastungen. Im vierten Jahr der Studie verdoppelte sich die Häufigkeit von Depressionen, und die psychische Belastung stieg um fast zehn Prozent. Dieses Buch bietet Forschern und Klinikern Anhaltspunkte für den Zusammenhang zwischen kumulativen negativen Belastungen und Depressionen. Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass die allgemein angenommenen Risikofaktoren Scheidung oder Inhaftierung eines Familienmitglieds möglicherweise als Schutzfaktoren dienen und im Verhältnis zu den Expositionen der Bevölkerung untersucht werden sollten.

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Artikelnummer 9786203260960
Produkttyp Buch
Preis 79,00 CHF
Verfügbarkeit Lieferbar
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Meldetext Folgt in ca. 10 Arbeitstagen
Autor Best, Katherine
Verlag Verlag Unser Wissen
Weight 0,0
Erscheinungsjahr 20210128
Seitenangabe 120
Sprache ger
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