Hundert Lügen

Ich war fünf, als das Unheil seine Schwingen ausbreitete und Kris wegen mir beinahe starb. Die Schwingen legten sich um Mama und umschlangen sie, bis etwas in ihr zerbrach. Sie verließ uns. Kris weinte wochenlang. Ich fror. Ich glaube, es gab keinen einzigen Tag, seit sie weg war, an dem ich nicht gefroren habe. Ich fror auch am Tag, an dem ich Kris wiedersah. ((kursiv))
Manon

Manon hatte sich neu erfunden. Kein Schwarz mehr, keine zerrissenen Klamotten, keine Rastas, keine Million Ketten und Armbänder, keine meterdicke Schminke. Sie sah aus wie eine Luxusausgabe von Happy-Miss-Durchschnitt. Ich wusste es besser. Manon würde immer die Fucked-up-Princess sein, zu der ich sie gemacht hatte. ((kursiv))
Kris

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